Impressum

  Die Geschichte
 
 

Vor etwa 80 Jahren gab es in Lilienthal einen ersten Spielmannszug, der von Friedel Kreiensiek aufgebaut und geführt wurde. Durch die Umstände des 2. Weltkriegs konnte dieser Zug aber nicht aufrecht erhalten werden.


1951-1960 

Am 24. August 1951 wurde dann zum zweiten Mal ein Spielmannszug in Lilienthal gegründet. Im damaligen Hotel Kummer kamen die 25 jungen Männer Jürgen Wellbrock, Heinrich Wehrkamp, Helmut Wrede, Hans Georg Steinmann, Hans Jungeblut, Hans Günter Cordes, Friedrich Behrens,  Wilhelm von der Heyde, Helmut Meyer, Fritz Meyer, Hans Erich Hilken, Walter Horn, Helmut Cordes, Friedrich (Friedel) Urbrock, Hans Werner Grewe, Horst Lilienthal, Hans Georg Wöltjen, Heinz Warnken, Heinz Rudolf Seekamp, Dietrich Schomaker, Georg Schaeckenbach, Herbert Schnaars, Wilfried Bonk, Kurt Gorny und  Hilmar Kohlmann   zusammen und hoben den heutigen Spielmannszug Lilienthal-Falkenberg e.V. von 1951 aus der Taufe!

Unmittelbar nach der Gründung des Spielmannszuges am Lilienthal-Falkenberg in  Kummers Hotel in Lilienthal ging's unverzüglich an die Arbeit und das Einüben derjenigen Traditionsmärsche, die aus der Jungstahlhelm- und HJ-Zeit noch in den Ohren geklungen haben und daher uns jedenfalls einigermaßen bekannt waren. Mit den .neuen" Trommlern und Pfeifern, die sich begeistert zum Mitmachen ntschlossen hatten, mussten die Ausbilder Jürgen Wellbrock, Heinrich Wehrkamp, Hans Jungeblut, Hans-Georg Steinmann, Helmut Wrede und Georg Schaeckenbach sich von Anfang an beim „Einpauken mächtig ins Zeug legen". Es galt, das gesteckte Ziel, so bald wie möglich in der Öffentlichkeit aufzutreten, mit aller Kraft zu erreichen.

 

Unsere Vorbilder waren Albrecht Werner und Wilhelm Wöltjen, die als erste qualifizierte Stabführer dem Spielmannswesen in unserer Gemeinde von ca. 1929 bis 1937 zu beachtlichem Ansehen verholfen hatten. Die älteren Mitbegründer hatten größtenteils noch eine "drillmäßige" Ausbildung durch Wilhelm Wöltjen erhalten (u.a. Aus- u. Einschwenken beim Vorbei-, Parade- Marsch!). Es ist in erheblichem Maße die Folge des Wirkens dieser
Führungspersönlichkeiten, dass eine erfolgreiche Neugründung sechs Jahre nach Kriegsende fast nahtlos erfolgen konnte. - Der Jugend - Spielmannszug bestand offiziell noch bis 1943 - mit Hilmar, Jürgen und Heinrich als letzten Stabführern.

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Gleichzeitig mit der Ausbildung begann für Jürgen Wellbrock und Heinrich Wehrkamp die Geldmittel- u. Musikinstrumentenbeschaffung, wie in der Gründungsversammlung vereinbart.

Nachdem der Turnverein Lilienthal, vertreten durch den Vereinsvorsitzenden Fritz Kampa und Jugendleiter Hermann Gieseke, spontan 100,- DM "lockergemacht" hatte und der Schützenverein Lilienthal durch seinen 1.Vorsitzenden Wilhelm Brinkmann ebenso bereitwilligst 100,- DM zur Verfügung gestellt hatte - war nun die "Freiwillige Feuerwehr Lilienthal " an der Reihe. Folglich begaben sich die "Piepen-Besorger" auf den Weg zur Feldhäuserstraße, zum Stellmachermeister und Feuerwehrhauptmann Wilhelm Brauer. Es
kam zufolgendem Gespräch:

„Donnerweer, wat for´n hoogen Besök! Wat wööt Ji beiden denn vun mi? Dat
mutt jo woll bannig wat to bedüen hebben!"

Och, Unkel Willi, eenglich nix besonners. Dat is eenfach so, just vor'ne Week is
de Speelmannstog Leendol-Falkenbarg woller in'n Gang brocht worr'n - ssüh,
un dorum sund wi vundog hier."

 

„Un wat heff ick nu dor mit to dohn?"

"Um't: kort to seggen, wi harr'n. geern 'ne lütje Spenne von'ne Füerwehr for use
neen Trummels un Fleuten. "

"Wenn ick mi dat meist nich all dacht harr! Un wat meent Ji, woveel schallt
denn woll sien?"

"Von'n Tornvereen hefft wi goode hunnert Mark kreegen un von'n
Schotzenvereen ook. "

´ne tiedlang qrien'  Unkel Willi ´n. bäten afsunnerlich vor sick hen - obers up'n.
mol plinkoogde he jem ganz fieqeliensch
to
un sä:

"Sso, nu holt mi mal gau dat hellgeel luchend Brädstuck dor achtern von'n
groot'n Bult'n duun bi'n. Kostanschenboom!"

Darauf schrieb er mit 'nem Zimmermannsbleistift, der bei ihm von früh bis spät
hinter'm. Ohr steckte:

,An J. Wellbrock u. H. Wehrkamp fiir den

SZ Lilientlial-F'berq DM 100,- bar auszahlen

                                 Lilienthal. d .......................... W. Brauer

Freiw: Feuerw. L 'thal

.Un nu goht man tohoop foors no de Spoorkass - mit'n scheun'n Gruß vun mi
for Hinrich. Dürkop
- un lot ja glieks de Munneeten up
dissen „holten Schäck" utbetohl 'n!"

Am Sparkassenschalter hat man uns - ohne Fragen zu stellen - die 100,- DM sofort ausbezahlt!! Die, Knäpe' und, Snäcke' von Willi Brauer, eines der alten Lilienthaler Originale, waren auch hier längst bekannt.

Die "Sammelmission" wurde danach fortgesetzt:

Zum Heimatverein Lilienthal zu Fritz Gagelmann,

zum Gesangverein Trupe - Lilienthal zu Arnold Kessemeier.
zum Turnverein Falkenberg zu Franz Ferstl,

zum Reiterverein Lilienthal und Umgegend zu Hans Schwalenberg
usw.

Von allen wurde unser Spendenappell reichlich belohnt!

 

Von dem "zusammengetrommelten" Geld wurden dann gemeinsam mit Hans Jungeblut und Georg Schaeckenbach die benötigten Trommeln mit allem Zubehör, Flöten und der Tambourstab angeschafft. Lyra, große Trommel sowie Hörner, Fanfaren und Landknechtstrommeln blieben zunächst noch "Zukunftsmusik"!

 

Das Ausbildungsprogramm sah für die ersten zwei Jahre folgende Märsche vor:

Phase 1:          Das Lieben bringt groß' Freud' / 'Locke' / Auszug' 
                      fürs Debüt Preußen's Gloria / Regimentsgruß

Phase 2:         Marsch des York'schen Korps / Frei weg / Parademarsch / Revue-Marsch / Hannoverscher Pionier-Marsch / Schwedischer Kriegsmarsch / Torgauer / Hohenfriedberqer * / Königgrätzer *

* später ersetzt durch Groß Berlin und Rheinklänge (Turnermärsche)

Unsere Übungsstätten in dieser Zeit waren:

 

- Murkens Saal,                                 „Brauereitische dienten als Trommelersatz"

 - Schützenhalle Lilienthal                     "rund um die Königskutsche"

- Butendieker Gehölz                          "ungestörtes Übungs- u. Marschierrevier"

- Peins Saal in Heidberg

  - Bierverlag Luhrmann-Wrede               "zwischen Bierfässern u.Getränkekästen"

- später auch: Brauereigaststätte am Mühlendeich (lnh. Betty Schweele)

- schließlich mussten für den Nachhilfeunterricht Jungebluts ,gute Stube' und

Wehrkamps Kohlenkeller' herhalten.

Das mit großer Spannung erwartete "Erste Auftreten" fand bereits nach nur drei Monaten Anfang Dezember anlässlich des 89. Stiftungsfestes des Turnvereins Lilienthal statt. Als Auftakt zur abendlichen Festveranstaltung ist ein Umzug innerhalb des Ortskerns ausgerichtet worden. Es wurde ein voller Erfolg und wir waren richtig stolz! Alle Mühen und Aufwendungen hatten sich also gelohnt! - Der "Start" war geglückt - das erste Ziel erreicht!

 

Die 50er Jahre schritten voran, und die ersten festen Einnahmen wurden durch die Schützenfeste in Lilienthal, Heidberg und später Borgfeld eingespielt. 1956 machten sich einige begeisterte Mitglieder daran, neben dem reinen Spielmanns- auch einen Fanfarenzug aufzubauen, und schon 1957 folgte der erste öffentliche Auftritt dieser neuen Abteilung. Das Hauptaugenmerk des Vereins lag aber weiterhin auf der Spielmannsmusik.

 

1961-1970

Im Jubiläumsjahr 1961 wurde zum ersten Mal an Nachwuchsförderung gedacht. Die Idee, jüngeren Menschen die Spielmannsmusik näher zu bringen, wurde sogleich in die Tat umgesetzt, und eine Jugendabteilung ins Leben gerufen. 1963 wurde diese Abteilung dann in den großen Zug übernommen. Ebenfalls in diesem Jahr besuchte der Verein zum ersten Mal einen Wettstreit, von dem man aus Osterholz-Scharmbeck mit einem 5. Preis heimkehrte.
Als Hilmar Kohlmann 1964 aus dem aktiven Vereinsleben ausschied und Ehrenstabführer wurde, übernahm Friedel Urbrock die Stabführung und das Amt des 1. Vorsitzenden. 
Durch die zunehmende Anzahl von Auftritten des bisher reinen Männervereins, wollte man wieder einen 2. Zug aufbauen – so kam es, daß im selben Jahr ein reiner Mädchenzug realisiert wurde.
Anfangs gab es einige Schwierigkeiten, doch man ließ sich nicht entmutigen, und so entstand unter Tambourmajorin Wilma Drieling ein neues Aushängeschild des Vereins.
Auch bei den Männern tat sich etwas, 1965 in Hünfeld traten sie zum ersten Mal in richtiger Uniform auf.
Dem Auftritt bei Rudi Carell im Fernsehen (1967) und dem ersten eigenen Musikfest (1968) folgte ein Jahr später die erste Auslandsfahrt nach Siddeburen, Holland.
Das Jahrzehnt schloß mit dem Wechsel der Stabfürung im Mädchenzug von Wilma Drieling zu Elke Urbrock.


1971-1980


Das nächste Jahrzehnt begann mit dem zweiten Internationalen Musikfest in Lilienthal, das im Juni 1971 gefeiert wurde. Im Jahr 1973 besuchte der Spielmannszug die Bundesmusikkapelle Kramsach in Österreich.
Das Jahr 1976 stand ganz im Zeichen eines großen Musikfestes. Der Verein feierte sein 25jähriges Bestehen. An diesem 3. Musikfest, das auf dem Gelände der Schule am Konventshof stattfand, nahmen wieder zahlreiche Vereine aus dem In- und Ausland teil. Dieses war wohl das bisher schönste und größte Fest der Vereinsgeschichte. Als Höhepunkt wurde ein Großer Zapfenstreich mit dem Heeresmusikkorps 11 aus Bremen celebriert, und als Star gastierte Billy Mo in Lilienthal.
Bevor die 70er Jahre zu Ende gingen, fuhr der Verein nach Oxford/England und stattete dem befreundeten Musikkorps Sande einen Besuch in Norwegen ab.




1981-1990


Zum 30. Geburtstag 1981 feierten die Musiker zum ersten Mal ein internationales Musikfest im Schoofmoor.
Belgien hieß 1982 das Ziel der Lilienthaler. In Antwerpen nahm der Verein am Defilè teil und spielte auf dem Rathausplatz.
Nach 15 erfolgreichen Jahren an der Spitze des Mädchenzuges, gab Elke Ströh (geb. Urbrock) 1984 die Stabführung an Heike Kück weiter.
Im Jahre 1987 hatten Friedel Urbrock und Claus Ströh, der damals wie heute Jugendleiter war, einen Termin mit dem ehemaligen Gemeindedirektor Wilhelm Otten. Die Idee: Der Spielmannszug will ein eigenes Vereinsheim bauen. Nach einigen Schwierigkeiten wurde der Bauantrag vom Landkreis genehmigt.
Am 29. Oktober 1988 machten die Mitglieder dann den ersten Spatenstich für ihr eigenes Heim hinter dem Hallenbad im Schoofmoor.
Ebenfalls 1988 erweiterten die Musiker ihren Horizont, indem sie im Rahmen der Kulturveranstaltung „Prager Winter“ für fünf Tage in die Goldene Stadt und damit zum ersten Mal ins östliche Europa reisten.
„Lilienthaler Exportschlager wird 25“, hieß es 1989 anläßlich des Geburtstages des Mädchenzuges in der Wümme-Zeitung. Dieser besondere Anlaß wurde bei Kutscher Behrens gebührend gefeiert.


1991-2000


Pünktlich zum 40jährigen Bestehen des Spielmannszuges konnte 1991 das Vereinsheim eingeweiht werden. Nach zweieinhalbjähriger, fast ausschließlicher Eigenarbeit, konnten die Mitglieder das 5. Internationale Musikfest auch im eigenen Vereinsheim feiern.
Nachdem man 1992 nach Brünn in die Slowakei reiste, war der Spielmannszug 1993 der erste Gastgeber von Bezirksmeisterschaften im neu gegründeten Bezirksverein Hansa. 
Als 1994 Friedel Urbrock nach über 30jährigem Wirken als erster Vorsitzender und Stabführer die Ämter an Frank Hartenberger bzw. Stefan Meyerdierks übergab und Ehrenvorsitzender wurde, konnte er auf eine sehr bewegte, aber vor allem erfolgreiche Zeit zurückblicken.
Zusammen mit diesem Wechsel wurden auch neue Wege in der Musik beschritten. Volker Ropella löste seinen Vater Harald (Soni) als musikalischer Leiter ab, nachdem er und Anja Uffelmann (heute Ropella) die „C-Lehrgänge“ besucht hatten und somit ausgebildete Orchesterleiter wurden. Seitdem finden zusätzlich zum normalen Übungsbetrieb regelmäßige Probenwochenenden in der Jugenherberge Zeven-Bademühlen statt.


Für den Mädchenzug war es 1995 nicht leicht. Aus Mitgliedermangel wurde er mit dem Jugendzug zusammengelegt und konnte erst zum Heidberger Schützenfest wieder auftreten.
1997 dagegen war ein erfolgreiches Jahr, zum ersten Mal überhaupt ging ein Landesmeistertitel nach Lilienthal. In der Startklasse „Spiel in kleinen Gruppen“ holte sich das Trio Stefan Meyerdierks, Maik Koch und Kai Widhalm den Titel.
Ebenso gelang dem Verein in diesem Jahr zum ersten Mal die Qualifikation zur Musikschau der Nationen. Um das zu erreichen, mußte sich der Spielmannszug allerdings zuvor bei den Offenen Bremer Meisterschaften im November durchsetzen.
Der Auftritt im Januar 1998 vor 7000 Zuschauern in der ausverkauften Bremer Stadthalle wurde dann für alle Mitglieder zu einem spektakulären Erlebnis.
Nicht um einen Pokal zu gewinnen, sondern um etwas Neues kennenzulernen, fuhren die Musiker zum Karneval nach Aschaffenburg. Der dortige Karnevalklub KAKADU hatte die Musiker von der Wörpe eingeladen, und es bildete sich schnell eine herzliche Freundschaft zwischen diesen Vereinen.
Einen Tiefpunkt der Vereinsgeschichte gab es im März 1998. Eines Nachts zündeten Einbrecher das Vereinsheim an und brannten es bis auf die Mauern nieder. Diese Nachricht sprach sich sehr schnell herum, und es erschien sogar ein Bericht in der Bild-Zeitung. In solch einer Situation konnte der Spielmannszug stolz auf seine Freunde sein. Als Beispiel für viele sei hier der Schützenverein Lilienthal genannt, der den Spielleuten sofort anbot, ihre wöchentlichen Proben in der Schützenhalle abhalten zu können. Die Mitglieder ließen sich durch den Verlust ihres Vereinsheimes jedoch nicht unterkriegen und begannen unter Leitung von Claus Ströh sofort mit den Planungen für den Wiederaufbau.
Im Herbst 1998 gab es dann wieder etwas zu feiern. Es gelang dem Jugend- und dem Stammzug, Niedersächsischer Landesmeister zu werden. Beide Züge siegten in der Marschklasse. Am 16. März 2000 starb unser Ehrenvorsitzender und langjähriger Stabführer Friedel Urbrock im Alter von 69 Jahren.



2001-2010

Vom 08. - 10. Juni 2001 wird in großem Rahmen das 50-jährige Jubiläum gefeiert. Zum Start gab es einen gelungenen Festabend bei Kutscher Behrens mit anschließendem Großem Zapfenstreich. Am 09.06 fand eine große Jubiläumsmusikparade auf dem alten Marktplatz im Ortskern statt. Am 10.06. wurde dann der internationale Musikwettstreit im Schoofmoor veranstaltet.  

Zudem wurde uns eine ganz besondere Ehre zuteil:

im Rahmen der Verleihung der Pro-Musica-Medaille, die von Bundespräsident Johannes Rau an Vereine mit 100jähriger, kultureller Tätigkeit vergeben wird, gaben wir als Vertreter des Landes Niedersachsen ein Konzert in Wolfenbüttel.

2004 gab es einen Wechsel im Vorstand. Frank Hartenberger, der 10 Jahre als Vorsitzender den Spielmannszug anführte, übergab das Zepter an Claus Ströh.

Außerdem gab es in diesem Jahr 3 besondere Jubilare unter den Mitgliedern. Der Spielmannszug gab für Harald Ropella und Günter Schwall für 50-jährige und für Elke Ströh für 40-jährige aktive Mitgliedschaft im Verein einen Empfang im Vereinsheim.

Am 05. November 2004 das erste öffentliche Konzert des Spielleute-Orchesters bei Kutscher Behrens. Der Saal war überfüllt und es gab viel begeisterten Applaus.

 

Zu Wettstreiten ging es 2005 nach Cloppenburg und zur Landesmeisterschaft nach Harsefeld, die Jugend kehrte als Landesmeister und der Stammzug als Vizemeister zurück.

 

Im Februar 2006 hatten wir unsere Freunde aus Aschaffenburg, den Karnevalklub Kakadu, zu einer gemeinsamen Kohlfahrt eingeladen.  

Im April etwas ganz Neues in der Vereinsgeschichte: das Spielleute-Orchester nimmt einige Musiktitel auf CD auf.

Im November gibt unser Spielleute-Orchester unter der Leitung von Volker Ropella ein sehr abwechslungsreiches Konzert vor 400 Zuschauern im Bremer Konzerthaus „Die Glocke“. Es war ein großer Erfolg.

 

Das Jahr 2007 birgt einen absoluten Höhepunkt unseres Vereins: die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft in Würzburg im Mai. In der Marschklasse erreichen wir die Bronzemedaille und in der Musikfest-Wertung das Prädikat hervorragend. Ein fantastisches, langes Wochenende für jeden, der dabei war!!!

Es gab allerdings auch traurige Nachrichten für uns. Es verstarben zwei Mitglieder: Hans-Hermann Soller und der langjährige 2. Vorsitzende, Ausbilder, Gründungs.- und Ehrenmitglied Georg Schaeckenbach.

Das Jahr 2008 bildet den Start zur größten, musikalischen Veränderung seit Gründung des Vereins. Die Querflöten werden auf Konzert-Klappenflöten umgestellt.

 

2009: Erfolge bei den Niedersächsischen Meisterschaften in Weyhausen bei Wolfsburg. Das Spielleute-Orchester konnte sich für die Deutsche Meisterschaft 2010 in Rastede qualifizieren. Der Jugendzug wurde sowohl im Marschieren als auch in der Traditionsklasse Landesmeister. Der Stammzug errang den 1.Platz in der Traditionsklasse und wurde Vizemeister in der Marschklasse.

Die zweite Teilnahme an einer Deutschen Meisterschaft war unser Fokus 2010. Erstmalig traten wir auch – mit unserem neuen Instrumentarium (Konzertflöten, Marimba- Xylophon, Glockenspiel, Kesselpauken) - mit unserem Orchester an. Herauskamen wirklich großartige Erfolge. In der Kategorie Musik in Bewegung verteidigten wir die Bronzemedaille aus Würzburg. In der Spielleute-Orchester-Klasse belegten schafften wir in der 1. Bundesliga einen einstelligen Tabellenplatz und sind nun 9.-bester Spielmannszug Deutschlands!!!

2011

Heute besteht der Verein aus ca. 160 passiven und 80 aktiven Mitgliedern. Die Aktiven teilen sich in die drei Sparten Stammzug, Jugendzug und Klassiker auf. Musiker aus diesen drei Sparten bilden dann das Spielleute – Orchester.

In diesem Jahr konzentrieren sich die Mitglieder des Spielmannszuges auf die Feierlichkeiten zum 60 jährigen Jubiläum







 

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